Costa: Vertriebschef zieht positive Bilanz
07:28Costa: Vertriebschef zieht positive BilanzNach seinem ersten Jahr bei Costa Kreuzfahrten in Hamburg zieht Vertriebschef Olaf Kistenmacher eine positive Bilanz. Eine seiner ersten Amtshandlungen, die deutliche Senkung der Umsatzstufen, zeigt die erhoffte Wirkung, wie er im Interview mit touristik aktuell erläutert.
Intention der Maßnahme war es, Reisebüros auch „zur zweiten und dritten Costa-Buchung“ zu animieren, wie Kistenmacher seinerzeit erklärte. Dies sei gelungen, so sein Resümee heute. „Die Differenz zwischen den Staffeln war vorher zu gewaltig, daher haben wir die Hürden – insbesondere im Einstiegsbereich – deutlich gesenkt. Dadurch haben wir heute mehr Passagiere, mehr Umsatz, und das zu höheren Kreuzfahrtpreisen. Unter dem Strich steht also ein gestiegenes Gesamtergebnis“, sagt der Head of Sales in der aktuellen ta-Ausgabe.
Neue und inaktive Agenturen gewonnen
Aktiviert worden seien durch die Absenkung der Umsatzstaffeln „eher Reisebüros in den beiden untersten Umsatzstufen von zehn beziehungsweise elf Prozent Provision“, konkretisiert Kistenmacher. Zum einen seien dies viele neue Agenturen, „zum anderen Reisebüros, die uns bis dato wenig Aufmerksamkeit geschenkt hatten und inaktiv waren“.
Diese will Costa nun bei der Stange halten, auch durch eine Vielzahl an Vertriebsmaßnahmen. Man tue schon heute „eine Menge“, sagt der Touristikprofi, der im Laufe seiner Karriere sowohl auf Vertriebs- wie auch auf Veranstalterseite – zuletzt bei FTI – gearbeitet hat. „Neben unserem B2B-Newsletter gibt es jede Woche einen persönlichen Verkaufstipp unserer Remote Sales Manager, außerdem digitale Sprechstunden, die ‚Costa Experts‘, zu Themen wie Verkaufsargumenten, Routen, Flotte und speziellen Produkten wie den Sea Destinations. In diesem Sommer veranstalten wir auch ‚Costa Aperitivos‘ – kleine regionale Reisebüro-Events für jeweils 20 bis 30 Agenturen.“
Welche Neuerungen beim Produkt geplant sind und wie Olaf Kistenmacher die Reisebüro-Betreuung verbessert hat, lesen Sie im Interview in der aktuellen ta-Ausgabe 14/2025, die auch als E-Paper erhältlich ist.